CSD Kulturtage 2021

Hier sehr ihr das Programm der Kulturtage 2021. Weitere Events sind in Planung.

Während jährlich an Pfingsten die CSD Demonstration und das CSD Straßenfest stattfinden, gibt es im November/Dezember mit den CSD Kulturtagen ein reichhaltiges kulturelles Programm mit Lesungen, Workshops, Filmvorführungen und mehr. Alle Veranstaltungen befassen sich mit Themen rund um (queere) Identitäten, Empowerment und Antidiskriminierung. 

 

CSD Kulturtage 2021

Alle Veranstaltungen im Überblick

29. Oktober 2021: Das Patriarchat sagt Frauenkörper - Wir schütten Kaffee rein!

Eine Veranstaltung des AStA der LUH im Rahmen von Welcome to the Jungle 2021

Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die keine cis-Männer sind.

Termin: Freitag, 29. Oktober 2021, 18 Uhr

Ort: Andersraum

Der gesellschaftliche Blick auf Frauen*körper verhüllt diese in einen Schleier aus Tabuisierung und Romantisierung gleichzeitig. Während in der Werbung für Menstruationsartikel sehr flüssige blaue oder violette Flüssigkeit das vermeintlich zu eklige rote Blut ersetzt, sind Fragen nach Schwangerschaften ab einem gewissen Alter nahezu alltäglich und der Bauch einer Schwangeren scheinbar Allgemeingut. Als wäre das nicht schon schlimm genug, leidet darunter auch die Aufklärung über den eigenen Körper.

Und wer gewinnt? Das Patriarchat, wie so häufig.

Daher soll in diesem Workshop aus einer feministischen Perspektive über den weiblich definierten Körper aufgeklärt werden.

Referentin: Marie interessiert sich schon lange für feministische Theorie. Um einiges kürzer, aber mittlerweile auch schon einige Jahre, arbeitet sie als Assistenzärztin in der Gynäkologie

1. - 28.11.2021: We are pART of culture

Ausstellung in Kooperation mit der VHS Hannover, Koordinationsstelle ALBuM und den Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt Hannover

Die Kunstausstellung WE ARE PART OF CULTURE zeigt queere Persönlichkeiten von der Antike bis heute, welche die europäische Gesellschaft, unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. Die Portraits der Persönlichkeiten wurden von national und international bekannten Künstler*innen speziell für diese Ausstellung geschaffen. Seit 2017 erfolgen Ausstellungen in Bahnhöfen, Museen, Firmen, Rathäusern und weiteren öffentlichen Räumlichkeiten. Das fördert Vielfalt, Respekt und Akzeptanz. Sie schafft Vorbilder und Identifikationsfiguren, und zeigt: lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Personen haben schon immer unsere Gesellschaft entscheidend mitgeprägt.

Die Ausstellung „We are part of culture“ wird im Foyer der VHS Hannover (Burgstraße 14, 30159 Hannover) zu sehen sein.

Außerdem gibt es ein soft opening am Dienstag, 2.11. mit Terminen à 45 Minuten um 15, 16, 17 und 18 Uhr. Hier kannst du in einer kleinen Gruppe im Kreis der Organisator*innen die Ausstellung zu besuchen und darüber zu sprechen.
Bitte die geltenden Hygieneregeln der VHS beachten.

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://wearepartofculture.de/

WE ARE PART OF CULTURE wurde 2017 – 2019 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Gefördert durch die Kampagne „Mit Respekt! Für Niedersachsen“

5. November 2021, 19 Uhr: Queeres Malbuchevent

Komm zu unserem Malbuch-Event! Wir haben für dich empowernde queere Motive und verschiedene Stifte, Wasserfarben und Dekomaterial.
Wir wollen es uns einfach ein bisschen gut gehen lassen und gemeinsam entspannen. Du kannst für dich sitzen und malen, oder mit anderen dabei ins Gespräch kommen, ganz wie du magst!
Freitag, 5. November, 19 Uhr im Andersraum
Natürlich gelten die gängigen Hygieneregeln.
Teilnahme nur mit Anmeldung bis zum 3.11. unter dialog@andersraum.de
Die Teilnahme ist kostenlos.
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10. November 2021, 19:00 Uhr: Gefährliche Liebe – Vorstellung zweier Stolpersteinbiographien

In Kooperation mit dem ZeitZentrum Zivilcourage und der Landeshauptstadt Hannover.

Eine Veranstaltung mit der Städtischen Erinnerungskultur Hannover für alle historisch interessierte Personen und darüber hinaus!  

Der Travestiekünstler Friedel Schwarz wurde vom nationalsozialistischen Regime als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher“ verurteilt, der Konditor Karl Wrampe als „wehrunwürdiger Kriegstäter“. Die Lebenswege der beiden Männer sind Zeugnisse der Verfolgung im Nationalsozialismus und darüber hinaus.  

Queer im Kaiserreich und der Weimarer Republik – wie war das? Seit wann galt Homosexualität als Verbrechen? Warum galten schwule Soldaten als „wehrunwürdig“? Was durfte man überhaupt? Wurden Frauen und Männer im Nationalsozialismus unterschiedlich verfolgt? 

Termin: Mittwoch, 10. November 2021, 19 Uhr 

Ort: Andersraum 

Referentin: Dr. Edel Sheridan-Quantz wurde in Irland geboren und lebt seit 1994 in Hannover. Sie hat zu verschiedenen stadtgeschichtlichen Themen geforscht, z.B. zur Geschichte der weltweit tätigen, aber lange vergessenen Druckerei Molling am Schneiderberg. Sie arbeitet als Historikerin für das ZeitZentrum Zivilcourage, den neuen Lernort zur hannoverschen Stadtgesellschaft im Nationalsozialismus.

13. November 2021, 11:00 Uhr: Putzen der Stolpersteine

Zwölf Stolpersteine in Hannover erinnern an die Verfolgung Homosexueller durch die Nationalsozialisten. Wir machen uns auf dem Weg – mit Fahrrad und Putzzeug – um die Steine wieder zum Glänzen zu bringen. 

Termin: Samstag, 13. November 2021, 11 Uhr 

Ort: Andersraum (Start der Tour) 

Organisator*innen: Dr. Edel Sheridan-Quantz  & Ricardo da Silva Costa  

Bringt euer Fahrrad mit und denkt an die wetterfeste Kleidung.

 

14. November 2021, 15 Uhr: Tricoteuses bis Pussy Hats

In Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

Stricken zwischen politischer Intervention und Subversion

Vortrag mit Diskussion

Trotz des großen Strick-Revivals in den 1980er Jahren und Strickcafés in vielen
Großstädten seit den 2010er Jahren haftet den Handarbeiten noch immer der
Ruf des Verstaubten und Spießigen an. Mit Handarbeiten verknüpfen wir
trutschige Oma-Kränzchen und Beschäftigungstherapie für höhere Töchter –
brav, bieder, lieblich. Dass in dieser vermeintlich angepassten Tätigkeit großes
subversives Potential schlummert, ist jedoch weitgehend unbekannt.


Emma Leiss gibt in ihrem Vortrag Einblicke in die Historie des politischen
Strickens und befasst sich mit politischen Akteurinnen, die in einer männlich
dominierten Geschichtsschreibung weitgehend unsichtbar geworden sind. Die
Reise beginnt bei strickenden Revolutionärinnen, führt zu in Strickstücken
verborgenen Morsecodes und endet in einer klaren Kampfansage an Donald
Trump. Soviel wird klar: Sollte das Stricken noch einmal brav, bieder und
lieblich daher kommen, dann nur zur Tarnung

17. November 2021, 19:00 Uhr: Führung durch das ZeitZentrum Zivilcourage

Unter dem Motto „Mitmachen oder Widerstehen?“ stellt das ZeitZentrum Zivilcourage die Lebensgeschichten von 45 sehr unterschiedlichen Menschen in den Vordergrund. Sie alle haben zur Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt gelebt.  

Die Führung am Beispiel vom Travestiekünstler Friedel Schwarz zeigt, wie Besucher*innen sich selbst ein Bild vom Leben in der Diktatur, von Handlungsmöglichkeiten und ihren Folgen machen können. 

Termin: Mittwoch, 17. November 2021, 19 Uhr 

Ort: ZeitZentrum Zivilcourage, Theodor-Lessing-Platz 1a, 30159 Hannover 

Referentin: Dr. Edel Sheridan-Quantz  wurde in Irland geboren und lebt seit 1994 in Hannover. Sie hat zu verschiedenen stadtgeschichtlichen Themen geforscht – z.B. zur Geschichte der weltweit tätigen aber lange vergessenen Druckerei Molling am Schneiderberg. Sie arbeitet als Historikerin für das ZeitZentrum Zivilcourage, den neuen Lernort zur hannoverschen Stadtgesellschaft im Nationalsozialismus. 

26. November 2021: LGBTIQ*-jüdischer Talk

In Kooperation mit Keshet Deutschland, der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

In kleiner Runde wollen wir ins Gespräch kommen, was bedeutet es queer und jüdisch in Deutschland zu sein? Wie führen wir diese Erfahrungen in unserem Alltag zusammen? Wo haben wir Abwehr, Widersprüche und Brüche erlebt, die uns geprägt haben und wie können wir Räume gestalten? Wie können wir die Sichtbarkeit queeren Jüdischseins erhöhen? Wenn du dich selbst als LGBTIQ+ und jüdisch siehst, dann komm vorbei und sprich mit unserem Gast Monty Ott von Keshet Deutschland e.V., der Initiative für queeres Jüdischsein.
Mit Monty Ott, Keshet Deutschland

Datum: 26. November, 16.30 – 18 Uhr, anschließend ab 19 Uhr Shabatt
Ort: Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestraße 6, 30419 Hannover

Organisatorische Hinweise
Die Anmeldung ist bis zum 17.11. möglich und aus Sicherheitsgründen sowie wegen Coronaauflagen zwingend erforderlich. Es können bis zu 50 Personen teilnehmen.
Anmeldung unter: dialog@andersraum.de unter Angabe des vollen Namens (Wunschname, ggf. mit DGTI-Ausweis) und Adresse
Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und die Einhaltung der gängigen Hygieneauflagen sind Pflicht.
Männer tragen eine Kippa oder eine andere Kopfbedeckung, z.B. ein Basecap o.Ä.
Am Einlass findet eine Sicherheitskontrolle statt. Pfeffersprays, Taschenmesser oder ähnliche Gegenstände dürfen nicht mitgebracht werden und müssen ggf. ohne Rückgabe eingezogen werden.

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5. Dezember 2021, 11-18 Uhr: Hate Speech widersprechen

Workshop – Digitale Selbstverteidigung jetzt!

Du möchtest etwas gegen Hasskommentare machen, weißt aber nicht wie? Du willst dich selbst gegen diskriminierende Angriffe verteidigen und/oder andere solidarisch unterstützen?

Dann trainiere genau das in unserem Workshop mit den Expert*innen von GEGENARGUMENT. Der Kern der GEGENARGUMENT-Philosophie ist ein differenzierter Ansatz: Klare Positionen wo Diskussionen nicht möglich sind; und eine Vielfalt an Argumenten und Gesprächsstrategien, wo Diskussionen sinnvoll und gewollt sind.

Lasst uns die Diskussionen in sozialen Netzwerken nicht denen überlassen, die am lautesten schreien, sondern selbst aktiv werden!

Termin: Sonntag, 5. Dezember 2021, 11-18 Uhr

Ort: Andersraum

Anmeldung bis zum 30.11.21: dialog@andersraum.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Referent*innen

Bienz Hammer studierte Angewandte Kulturwissenschaften. Bienz war in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit, für verschiedenen Gedenkstätten zu historisch-politischer Bildung für Jugendliche und Erwachsene sowie in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus tätig. Derzeit macht Bienz freiberufliche Bildungsarbeit und Beratung u.a. zu den Schwerpunkten Antidiskriminierung und Rechtsextremismusprävention, sowie Argumentationstrainings gegen rechte, rassistische und antifeministische Positionen.

Michael Trube, BA Geschichte/Politikwissenschaften; ist seit 2001 als freiberuflicher Referent in der (gewerkschafts-) politischen Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus tätig. Von 2008 bis 2018 war er Mitarbeiter der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus Köln und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin.

In Kooperation mit dem Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover

07. Dezember 2021, 19:00 Uhr: Start with a Friend - Mit Freund*innen Gesellschaft gestalten

Die meisten Personen, die neu nach Deutschland kommen, finden nur schwer Kontakt zu anderen Personen. Dabei sind es Freund*innenschaften, die uns Halt und Unterstützung geben. Unverzichtbar für jede und jeden Einzelnen von uns allen – aber auch für den Zusammenhalt einer Gesellschaft.  

Mit der Vision, durch Begegnungen zwischen Geflüchteten und Locals  Vorurteile abzubauen und soziale Netzwerke zu stärken, setzte ein kleines Team von Freund*innen Ende 2014 in Berlin die Idee von Tandems in die Tat: Start with a Friend. 

Auch in Hannover gründete sich Anfang 2018 ein SwaF-Team, welches sich für mehr Miteinander und Freund*innenschaften stark.  

Du bist neugierig geworden? Wir stellen euch Start with a Friend vor! 

Termin: Dienstag, 07. Dezember 2021, 19 Uhr 

Ort: Andersraum 

Referent*innen: Zwei Personen aus dem SwaF-Team-Hannover & ein Tandem 

Die Teilnahme ist kostenlos.

9. Dezember 2021, 19:30 Uhr: Audre Lorde - The Berlin Years

Film Screening
Audre Lorde, the highly influential, award-winning African-American lesbian poet was the catalyst who ignited the Afro-German movement while challenging white women to constructively use their white privileges.
The film offers stunning and endearing images of theprivate Audre Lorde. With the testimony of colleagues and friends, it is a lively document of Lorde’s lasting legacy in Germany and beyond.
D 2012, 79 min
Directed by Dagmar Schultz, co-written by Ika Hügel-Marshall and Ria Cheatom, edited by Aletta von Vietinghoff
Free entrance

9. Dezember 2021: Unternehmensgeschichte und Verantwortung: Continental

Unternehmen tragen Verantwortung, nicht nur für ihre aktuelle Unternehmenspolitik, sondern auch für ihre Vergangenheit. Das betrifft insbesondere deutsche Unternehmen, die in kolonialen Kontexten aktiv und zur Zeit des Nationalsozialismus mit dem NS-Regime kooperiert haben – wie der Automobilzulieferer Continental. Der Konzern ist bis heute weltweit tätig und hat seinen Hauptsitz in Hannover.

Dr. Nils Fehlhaber ist seit 2016 Leiter des Unternehmensarchivs von Continental. Er wird in einem kurzen Input die Unternehmensgeschichte vorstellen und darlegen, welche Schritte der Aufarbeitung Continental unternommen hat.

Nui Arendt ist jüdische Bildungsreferent_in und Aktivist_in. Nui wird den vorangegangenen Input kommentieren und einordnen, woraufhin wir in ein Gespräch zwischen den beiden Referent*innen überleiten. Fragen und Kommentare aus dem Publikum sind ebenfalls willkommen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Mine Wenzel (Andersraum e.V.).

Termin: 9. Dezember 2021, 19 Uhr

Ort: Andersraum, Asternstr. 2, 30167 Hannover

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

11. Dezember 2021, 12-16 Uhr: Workshop: Familienforschung – Auf der Spurensuche meiner Vorfahren

Habe ich auch queere Personen in meinem Stammbaum? Gibt es in meiner Familie NS-Opfer, Mitläufer*innen oder Täter*innen? Wo kommt meine Familie überhaupt her? Diese und noch andere Fragen werden häufig gestellt. Aus diesen oder anderen Gründen erforschen immer mehr Personen ihre Familiengeschichte. Ob im Internet, in Archiven oder beim Fund von historischen Originaldokumenten – die Familienforschung gleicht oftmals Detektivarbeit.  

Wo fange ich an? Welche Daten benötige ich? Welche Quellenarten gibt es? Was muss ich als Privatperson beachten (z.B. Schutzfristen, Rechtsgrundlagen, etc.)?  

In diesem Workshop bekommst du einige Werkzeuge an die Hand, um deine eventuell offenen Fragen zu beantworten. Dieser Workshop richtet sich an alle Familienforschungsanfänger*innen und alle darüber hinaus! 

Du kannst dein Laptop/Tablet/Smartphone oder/und einige deiner Originaldokumente (z.B. Personenstandsurkunden, Briefe, Postkarten, etc.) mitbringen. 

Termin: Samstag, 04. Dezember 2021, 12-16 Uhr  

Ort: Andersraum 

Referent: Ricardo da Silva Costa ist Historiker und arbeitet seit 2018 in einem Archiv. Seine berufliche Hauptaufgabe liegt in der Personenrecherche. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich auch privat mit seiner eigenen Familienforschung.  

Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Welche Hygieneregeln gelten bei den Veranstaltungen?

Die jeweils aktuellen Regeln findest du hier:

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Wir danken unseren Kooperationspartner*innen