Kulturtage

Das Programm für 2020 ist in Arbeit. Unten seht ihr, welche Termine bereits feststehen. Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, spendet für den Andersraum e.V.

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Während jährlich an Pfingsten die CSD Demonstration und das CSD Straßenfest stattfinden, gibt es im November/Dezember mit den CSD Kulturtagen ein reichhaltiges kulturelles Programm mit Lesungen, Workshops, Filmvorführungen und mehr. Alle Veranstaltungen befassen sich mit Themen rund um (queere) Identitäten, Empowerment und Antidiskriminierung. 

Die Veranstaltungen findet Ihr auch auf unserer Facebook-Seite.

Wir freuen uns, wenn ihr teilnehmt und anderen von den Veranstaltungen erzählt. Auch eure Anregungen und Feedback sind immer willkommen! Schreib uns an info@hannovercsd.de

CSD Kulturtage 2020

Alle Veranstaltungen im Überblick

25. Oktober: Trans*Talk - Gynformation

Life Talk mit Gynformation
Sonntag, 25.10. 15.00 Uhr
auf Instagram
Sprache: Deutsch
Plattform: https://www.instagram.com/andersraum/
Übergriffiges, diskriminierendes oder unachtsames Verhalten innerhalb der Gynäkologie können als besonders grenzüberschreitend erlebt werden.
Im Live Talk auf unserem Instagram Kanal werden sich Mine Wenzel und zwei Mitglieder der Gruppe Gynformation über Diskriminierungen in der ärztlichen, insbesondere der gynäkologischen Versorgung austauschen. Das Team von Gynformation stellt dabei seine Online Plattform vor und gibt Einblicke, wie diese dabei helfen soll, Versorgungslücken für marginalisierte Menschen zu schließen.
Auf der Basis von Community Beteiligung erstellt das queerfeministische Kollektiv Gynformation eine online Datenbank, die die Recherche nach diskriminierungssensiblen Behandler:innen erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Themen wie Konsens in der Behandlung, Transparenz gegenüber den Behandlungssuchenden und raum für informierte Selbstbestimmung im Rahmen der gynäkologischen Versorgung.
Gynformation über sich selbst:
Wir sind ein Kollektiv queer-feministischer Aktivist:innen mit unterschiedlichen Hintergründen, die aus Patient:innen-Perspektive für Selbstbestimmung im Kontext gynäkologischer Behandlungen eintreten.
Unser Verzeichnis führt kompetente behandelnde Personen für bestimmte Personengruppen und Behandlungsmethoden bzw. gynäkologische Fachbereiche auf. Es wird ausschließlich auf der Grundlage von individuellen Empfehlungen durch User:innen und mittels eines komplexen Fragebogens nach und nach aufgebaut und erweitert. Wir arbeiten bewusst als Kollektiv, d.h. wir besprechen uns über inhaltliche und strukturelle Fragen in der Gruppe und versuchen dabei möglichst viele Erfahrungen und Stimmen einzubeziehen.

10. November: Zur Unsichtbarkeit queerer Jüdinnen:Juden

Schaut euch die Aufzeichnung des Vortrags hier an. 

 

UPDATE: Der Vortrag findet digital statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Link wird beizeiten veröffentlicht. Die Synagogenführung wird auf 2021 verschoben.

In Kooperation mit Keshet Deutschland, der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

Synagogenführung und Vortrag
Wer sich mit den Repräsentationen von Jüdinnen:Juden in medialen Darstellungen beschäftigt, kommt nicht umhin, festzustellen, dass Jüdinnen:Juden zumeist nur zwischen den Koordinaten Antisemitismus, Israel und Shoa sichtbar werden können. Dabei werden andere Erfahrungen, die ebenfalls mit ihrem Jüdischsein in Verbindung stehen, regelmäßig ausgeblendet. Jüdische Vielfalt wird zumeist verdrängt. Das betrifft nicht nur aktuelle Darstellungen, sondern vor allem auch deutsche Erinnerungsnarrative. Monty Ott formuliert kritische Einsichten und stellt seine Überlegungen vor, wie jüdische Erfahrungen und Antisemitismuskritik auch queeren Kontexten zunehmend einbezogen werden können.
Führung durch die Synagoge mit Yevgen Bruckmann, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover
Vortrag und Gespräch mit Monty Ott, Keshet Deutschland e.V.
Datum: 10. November 2020, 19 Uhr
Ort: Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestraße 6, 30419 Hannover
Organisatorische Hinweise
Die Anmeldung ist bis zum 1.11.2020 möglich und aus Sicherheitsgründen sowie wegen Coronaauflagen zwingend erforderlich. Es können bis zu 50 Personen teilnehmen.
Anmeldung unter: dialog@andersraum.de unter Angabe des vollen Namens (Wunschname, ggf. mit DGTI-Ausweis) und Adresse
Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und die Einhaltung der gängigen Hygieneauflagen sind Pflicht.
Männer tragen eine Kippa oder eine andere Kopfbedeckung, z.B. ein Basecap o.Ä.
Am Einlass findet eine Sicherheitskontrolle statt. Pfeffersprays, Taschenmesser oder ähnliche Gegenstände dürfen nicht mitgebracht werden und müssen ggf. ohne Rückgabe eingezogen werden.
Monty Otts Vortrag wird außerdem live gestreamt. Die Führung kann aus logistischen Gründen nicht im Stream übertragen werden.
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LGBTIQ*-jüdischer Talk

UPDATE: Verschoben auf 2021!

In Kooperation mit Keshet Deutschland, der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

In kleiner Runde wollen wir ins Gespräch kommen, was bedeutet es queer und jüdisch in Deutschland zu sein? Wie führen wir diese Erfahrungen in unserem Alltag zusammen? Wo haben wir Abwehr, Widersprüche und Brüche erlebt, die uns geprägt haben und wie können wir Räume gestalten? Wie können wir die Sichtbarkeit queeren Jüdischseins erhöhen? Wenn du dich selbst als LGBTIQ+ und jüdisch siehst, dann komm vorbei und sprich mit unserem Gast Monty Ott von Keshet Deutschland e.V., der Initiative für queeres Jüdischsein.
Mit Monty Ott, Keshet Deutschland

Datum: 12. November 2020, 19 Uhr
Ort: Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestraße 6, 30419 Hannover

Organisatorische Hinweise
Die Anmeldung ist bis zum 1.11.2020 möglich und aus Sicherheitsgründen sowie wegen Coronaauflagen zwingend erforderlich. Es können bis zu 50 Personen teilnehmen.
Anmeldung unter: dialog@andersraum.de unter Angabe des vollen Namens (Wunschname, ggf. mit DGTI-Ausweis) und Adresse
Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und die Einhaltung der gängigen Hygieneauflagen sind Pflicht.
Männer tragen eine Kippa oder eine andere Kopfbedeckung, z.B. ein Basecap o.Ä.
Am Einlass findet eine Sicherheitskontrolle statt. Pfeffersprays, Taschenmesser oder ähnliche Gegenstände dürfen nicht mitgebracht werden und müssen ggf. ohne Rückgabe eingezogen werden.

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17. November: Queere Familiengründung – Lesben* und Kinderwunsch

Eine Veranstaltung von MOSAIK Gesundheit

Die möglichen Wege der Familiengründung für Lesben* möchte ich während dieser Veranstaltung beleuchten. Welche Chancen und Risiken bergen die verschiedenen Wege in die Familiengründung? Wie könnte die eigene Rolle (rechtliche, biologische, genetische und soziale Elternschaft) in der zukünftigen Familie aussehen, wie viele Elternteile wünscht ihr Euch und welche Auswirkungen haben diese Entscheidungen auf die beteiligten Personen?

Die Veranstaltung findet live online statt. Interaktionen und Austausch über den Chat sind ausdrücklich gewünscht.
17. November, 18 Uhr
⦁ Referent*in: Michaela Herbertz-Floßdorf (Selbständige Pädagogin: www.mundwerk-training.de)
⦁ Anmeldung erforderlich
⦁ Die Veranstaltung wird zeitgleich digital auf Zoom geschaltet, für die Zugangsdaten bitte auch anmelden
⦁ Eintritt frei, gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
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23. November: Feminismus exklusiv

In Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

Diskriminierungen in der eigenen Szene erkennen lernen

Nicht überall, wo Feminismus drauf steht ist auch welcher drin. Feministische Bewegungen, Gruppen und einzelne Personen sind nie frei von Einflüssen der sie umgebenden Gesellschaft. Und somit kommt es vor, dass das eigentliche gemeinsame Ziel, der Kampf gegen geschlechtliche Ungleichheit, aus den Augen gerät und stattdessen die Diskriminierungen der Mehrgheitsgesellschaft innerhalb der eigenen Kreise fortgesetzt werden. Ob bewusst oder unbewusst, ein Feminismus, der trans*Personen ausschließt oder der rassistische Erzählungen wiederholt und damit diejenigen ausschließt, um die es eigentlich gehen sollte, ist letztlich kein Feminismus. Aber wie erkenne ich, ob eine Veranstaltung oder eine Gruppe ausschließt? Wie bemerke ich, ob ich selbst vielleicht versehentlich eine diskriminierende Argumentation verwende?

Anhand aktueller Beispiele feministischer Bewegungen und medialer Repräsentation vollziehen die beiden Referent:innen Nesrin Kaya und Mine Wenzel diskriminierende Ausschlüsse unter dem Deckmantel eines fortschrittlichen Feminismus nach. Ihr Vortrag konzentriert sich dabei anhand der eigenen Expertisen auf antimuslimischen Rassismus, sowie trans*Feindlichkeit als Diskriminierungsformen.

Nesrin Kaya ist eine behinderte Women of Color, lebt in Deutschland und beschäftigt sich viel mit Rassismus, insbesondere mit antimuslimischen Rassismus. Sie spricht in Vorträgen und Texten offen über ihre Erfahrungen. Ihr thematischer Fokus liegt dabei auf den Intersektionen, also Verstrickungen mehrerer Diskriminierungsformen.

Mine Wenzel (trans*weiblich nonbinary/endo/weiß) arbeitet in einem queeren Zentrum in Hannover, ist DJ*, Musikerin* und trans*aktivistisches Anar*chic. Sie* produziert den trans*ginger Teapot Cast, gibt Vorträge und Workshops zu Machtkritik und Themen der Antidiskriminierung und graswurzelt sich über verschiedene Soziale Medien und analoge Netzwerke um das Cistem zu unterwandern.

Zeit und Ort

23. November 2020, 20 Uhr

Online

Organisatorische Hinweise

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugangslink erscheint beizeiten auf unserer Website und unseren social-media-Kanälen.

24. November Solidarischer Poetry-Slam #leavenoonebehind

In Kooperation mit dem AStA der MHH und mit MHHumor

In Zeiten von COVID scheint einem manchmal das eigene Universum allumfassend. Aber gerade im Moment ist es umso wichtiger, auch über den Tellerrand hinauszuschauen und sich mit anderen Menschen zu solidarisieren, mit Menschen, für die politische Maßnahmen weitaus mehr bedeuten als social distancing, mit Menschen, die die europäische Politik auch an den geographischen Rand der Gesellschaft drängt.

Was bedeutet #LeaveNoOneBehind eigentlich ? Für dich? Für uns? Für Deutschland, Europa und weit über diese Grenzen hinaus?

Mit dieser Frage haben sich Slammer*innen aus Hannover auseinandergesetzt und werden ihre Gedanken, Ideen und Gefühle präsentieren.

Gemeinsam werden wir einen Poetry-Slam veranstalten – im Zeichen der Solidarität ganz ohne Slam. Keine Bewertungen, kein Wettbewerb. Keine Gewinner*innen und Verlierer*innen.

Musikalisch wird der Abend durch Joy Bogat begleitet. Friederike Schubert, Dramaturgin des Schauspielhauses Hannover, wird moderieren.

Wie könnt ihr dabei sein?

Ganz bequem – macht es euch gemütlich auf eurem Sofa und klickt am 24.11. Um 18:00 Uhr auf folgenden Link: Poetry.mhh-AStA.de

Lasst uns gemeinsam einen poetisch musikalischen Abend verbringen!

25. November: Party, Sex & Rausch

Virtuelle Talkrunde

Online-Livestream: Informations- und Diskussionsveranstaltung vom Checkpoint Hannover / SVeN-Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen mit ICH WEISS WAS ICH TU!

Wir alle wissen: Konsum von Substanzen zum Sex ist nicht ohne mögliche Risiken zu haben. Du kannst z.B. abhängig werden oder es kann Dir schwerer fallen, deine Safer Sex-Strategie anzuwenden. Wenn du dich entschieden hast, Drogen zu nehmen, kannst du einiges dafür tun, um die Risiken so gering wie möglich zu halten. Was Du gerade bei Party- aber auch bei Sexdrogen und ChemSex beachten solltest, kannst Du jetzt direkt, online und live erfahren:

Der Checkpoint Hannover lädt im Rahmen der CSD-Kulturtage Hannover 2020 zu ihrer Veranstaltungsreihe „Das blaues Sofa – zum queeren Leben und Sex in Hannover“, zur virtuellen Online-Talkrunde „Party, Sex und Rausch“ ein. Mit dabei ist Florian von der Kampagne der Deutschen Aidshilfe „ICH WEISS WAS ICH TU!“. Er informiert euch unter anderem über Wirkungen und Wechselwirkungen der Substanzen und wie man die Qualität der Drogen bewerten kann. Das und vieles mehr könnt Ihr aus erster Hand erfahren! Seid dabei und stellt gerne Eure Fragen!

Datum: Mittwoch, 25. November 2020

Uhrzeit: 19:00 – 20:00 Uhr

Als Online-Livestream auf Facebook (Seite: Checkpoint Hannover) und YouTube (Kanal: Checkpoint Hannover)

Übrigens falls Du keine Zeit haben solltest, zur Veranstaltung zu kommen: Auf www.iwwit.de/drogen findest Du  Informationen, wie du gesundheitliche Risiken beim Drogenkonsum reduzieren kannst und was du im Notfall tun solltest. Dort erfährst du auch Wichtiges zum Thema Slamming. Mehr zu Florian von ICH WEISS WAS ICH TU findest du hier: https://www.iwwit.de/ueberuns/florian

26. November: Queeres Malbuchevent

Der Corona-Winter wird lang, kalt und trist. Umso wichtiger ist, dass wir es uns ein bisschen gut gehen lassen und gemeinsam entspannen.
Komm zu unserem Malbuch-Event! Wir haben für dich empowernde queere Motive, verschiedene Stifte, Wasserfarben Wir senden dir ein Stifteset und Ausmalvorlagen zu und schaffen gemeinsam eine gemütliche, nette Atmosphäre.
Du kannst für dich sitzen und malen, oder mit anderen dabei ins Gespräch kommen.
26. November, 19-22 Uhr im Andersraum ONLINE!
Natürlich gelten die gängigen Hygieneregeln. Teilnahme nur mit Anmeldung unter dialog@andersraum.de
Damit du dein Geschenkpaket mit Stiften und Ausmalvorlagen rechtzeitig bekommst, sende uns bitte spätestens bis 22.11. deine Adresse zu.
Die Teilnahme ist kostenlos.
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30. November: LGBT*IQ Rights and Activism in Poland

In cooperation with Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

In recent years, there has been a significant backlash in terms of LGBT*IQ rights in Poland. The ruling “Law and Justice Party” (PiS) has been scapegoating LGBT*IQ people and sexual and reproductive rights activists for their own political agenda, claiming they were advocating for “gender ideology”, thereby presenting a threat to the “traditional” family. Various steps have been taken to undermine the rights of queer minorities, most infamously, the proclamation of so-called “LGBT-free zones”.

Despite—or even spurred on by—these policies, LGBT*IQ activists have been continuing the fight for human rights, for example, by courageously organizing pride marches all over Poland.

In this online talk, we’ll hear from

Julia Maciocha, President of Warsaw Pride

Mewa Topolska, Member of the Stonewall Group Poznań, organizer of the first Polish-German Pride Słubice-Frankfurt (Oder)

They’ll talk about the current situation of LGBT*IQ people in Poland, what it’s like to do activism in Poland, and what they expect from foreign partners.

Date

30.11, 8pm CET

The event will be held online via Zoom. The link will be posted here and on our website.

During the event, questions can be asked via Chat.

5. Dezember: Self Care im politischen Alltag

In Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

Dir ist queerer Aktivismus wichtig und du setzt dich gern für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein. Vielleicht merkst du in manchen Momenten Überforderung und Unsicherheit nach einem Jahr, das durch die Pandemie geprägt war. Vielleicht spürst du, dass dir in letzter Zeit dein Aktivismus ein bisschen viel wird und du dir mehr Auszeiten oder Unterstützung wünschst. Vielleicht möchtest du auch einfach einen Weg finden, wie du es gar nicht so weit kommen lässt und weiterhin Raum für dich in deinem Leben bleibt, während du dich für eine Herzenssache einsetzt.

Wir wollen über inneren und äußeren Leistungsdruck im aktivistischen Alltag sprechen. Einerseits wollen wir uns die Frage stellen, wie wir langfristig und nachhaltig politisch aktiv sein können. Andererseits möchten wir uns damit auseinandersetzen, wie wir in der aktuellen Situation gut für uns sorgen können.

Termin: 5.12.2020, 13-18 Uhr, online

Der Workshop wird von Kalle vom Kollektiv „Life’s a Beach“ angeleitet. Mehr dazu unter: http://lifesabeach.blogsport.de/ueber-uns/

Anmeldung bitte bis zum 30.11.2020 an dialog@andersraum.de

9. Dezember: Afroqueere Lesung mit SchwarzRund

In Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen

SchwarzRund hat 2016 ihren Afroqueeren Roman Biskaya veröffentlicht, seitdem wurde sie in diversen Büchern, Magazinen und Zines publiziert. Auf schwarzrund.de findet ihr Artikel, Auftritte und alle Neuigkeiten. Ihr Forschungsschwerpunkt in den Gender Studies sind Interventionen, ihr neuer Podcast über un_sichtbare Behinderungen erscheint zweiwöchentlich auf allen bekannten Plattformen und mit UT auf rampereicht.de. Am 10.12.2020 erscheint ihre Afroqueere Novelle Quasi im Ach je Verlag.

Schwerpunkt der Lesung sind ableistische und rassistische Ausgrenzungen in queeren Räumen.

Zeit und Ort

9.12.2020, 20 Uhr

Online

Organisatorische Hinweise

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugangslink erscheint beizeiten auf unserer Website und unseren social-media-Kanälen.

15. Dezember: Besichtigung eines Wohnprojekts für ältere queere Menschen

UPDATE: Verschoben auf den 15. Dezember!
Wie wollen wir im Alter leben? Diese Frage stellt sich für queere Menschen nochmal besonders, denn oft sind unsere Bedürfnisse, unsere Familienstrukturen und unsere Erfahrungen anders als die der Mehrheitsgesellschaft.
Eine konkrete Option queer- und altersgerechten Wohnens hat die gemeinnützige „Genossenschaft Sozialgewerk für Handwerker“ der Stadt Hannover im von ihr getragenen Wohnpark Kastanienhof ins Leben gerufen. Das Wohnprojekt AndersWohnen richtet sich direkt an Ältere aus der LSBTIQ-Gemeinschaft. Obwohl im Flyer Frauen adressiert werden, sind in der Praxis durchaus alle Geschlechter willkommen.
Wir besichtigen gemeinsam das Projekt und Geschäftsführer Robert Dabrowski wird all unsere Fragen beantworten. Zielgruppe sind alle, die Interesse haben, egal, ob für sich, für Angehörige oder einfach am Konzept.
Datum:
24.11.2020, 15.12.2020, 15 Uhr
Treffpunkt:
Am Haupteingang des Kastanienhofs, Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover
Bitte bringt einen Mund-Nase-Schutz mit!
Anmeldung:
Bitte bis zum 15.11. 13.12. anmelden unter dialog@andersraum.de oder 0511 3400 1346 oder per Post an den Andersraum e.V., Asternstraße 2, 30167 Hannover. So können wir die Exkursion gut planen und euch über kurzfristige coronabedingte Änderungen informieren.
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18. Dezember: RampeReicht

In Kooperation mit dem AStA der Universität Hannover

SchwarzRund hat 2016 ihren Afroqueeren Roman Biskaya veröffentlicht, seit dem wurde sie in diversen Büchern, Magazinen und Zines publiziert. Auf schwarzrund.de findet ihr Artikel, Auftritte, Kunst, Zines und alle Neuigkeiten. Sie positioniert sich als femme, pan, dick, Schwarz, afro-latin@ , Behindert und Neurodivers.

Ihr Forschungsschwerpunkt in den Gender Studies sind Interventionen, Decolonize und Afroqueere Lebensentwürfe. Im Dezember 2020 erscheint Quasi ,eine Afroqueere Novelle  im Ach je Verlag und kann bereits bestellt werden!

simo_tier schreibt kurze Texte und Poesie, schafft Collagen und andere Papierkunst, welche es in Zines publiziert. Die Arbeiten werden beeinflusst von der eigenen erlebten Realität als
behinderte, fette, migrierte, agender, weiße, autistische Femme.
Bei der Ausstellung Out of Many beim TransFormations Festival Berlin 2018 wurden Gemälde, Collagen und Zeichnungen von simo_tier ausgestellt.
In seiner Zine-Serie Chronisch Grumpy schreibt es über Behinderung und andere alltägliche Dinge.

 

RampeReicht! ist der Podcast in dem die beiden über Behinderungen, gesellschaftliche und Community-interne Ausschlüsse quatschen.

In der ersten Staffel sprachen sie über Behinderung und: Wohnmarkt, Freund_innenschaften, und Un_Sichtbarkeiten in den Behindertenbewegungen. Derzeit nehmen sie die zweite Staffel auf, unterbrechen ihre Studiozeit aber für diese Live Folge!

Das Thema am 18.12. im Rahmen des CSD Hannover ist: der medizinische Bias. Fragen sind herzlich willkommen.

Zusammengenommen haben die beiden verschiedene Identitäten: trans, Schwarz, behindert, neurodivergent, migriert, chronisch krank, queer, nicht cis-männlich, dick, autistisch, bipolar, Risikogruppe bei Covid 19.

All diese Kategorien erschweren den Zugang zur Gesundheitsversorgung. Was das für ein “gutes Leben” (buen vivir) bedeutet, könnt ihr live mitdiskutieren!

 

Zeit und Ort

18.12.2020, 20 Uhr

Live auf youtube, facebook und twitch

Organisatorische Hinweise

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugangslink erscheint beizeiten auf unserer Website und unseren social-media-Kanälen.

Wir danken unseren Kooperationspartner*innen