Die Familien- und Geschlechterpolitik formt grundsätzlich das gesellschaftliche Zusammenleben und greift tief in das Privatleben der Menschen ein. In Europa machen vermehrt Gruppen mit konservativen Familien- und Geschlechterbildern auf sich aufmerksam. Gegner_innen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften oder der Abtreibung bekommen Auftrieb. In Deutschland vertritt z. B. die Alternative für Deutschland (AfD) Positionen, die ein plurales Verständnis von Familie und Geschlechteridentitäten ablehnen. Bedürfnisse der LSBTTIQ*-Gemeinschaft sollten der AfD nach politisch nicht berücksichtigt werden. Toleranz, Offenheit und der Schutz von Minderheiten vor Diskriminierung sind jedoch die Grundvoraussetzung für eine bunte, vielfältige und demokratische Gesellschaft, die sich gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ausspricht.

CSD Hannover empfiehlt 2016:

In wieweit gefährden die Positionen der AfD in der Familien und Geschlechterpolitik eine bunte Gesellschaft? Sind sie mit demokratischen Grundwerten vereinbar? Wie kann eine demokratische Gesellschaft die Vielfalt stärken?

Andreas Kemper gibt dazu einen Input. Anschließend diskutiert er mit Stephanie Albrecht (IG BCE), Michael Höntsch MdL und Dr. Volker Weiß (Queeres Netzwerk Niedersachsen e.V.), moderiert von Rosa Legatis.

Mi, 4.5. 18.00 Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen.

niedersachsen@fes.de
www.fes.de/niedersachsen

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